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6 Tipps zur schonenden Bodenbearbeitung



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Bodenbearbeitung gilt als das Produktionskapital in der Landwirtschaft. Jedes Jahr gibt es zahlreiche Neuentwicklungen, mit deren Hilfe dieser grundlegende Arbeitsprozess weiter verbessert werden kann. Allerdings wiegen die leistungsfähigen Landmaschinen und Traktoren einiges – je höher die PS-Zahl, desto größer das Gewicht! Dabei gerät natürlich vor allem der Boden unter Druck.

Hier und heute möchten wir Ihnen einige hilfreiche Tipps für die schonende Bearbeitung Ihres Bodens geben:

1) Zu feuchten Boden nicht befahren

Auch wenn die neue Technologie es möglich macht: Auf feuchtem Boden zu arbeiten, sollte man besser vermeiden. Warten Sie, bis die Erde ausreichend getrocknet ist. Zur Kontrolle eignet sich die Spatenprobe oder Sie steigen vom Traktor, laufen ins Feld und sehen, ob die Erde an den Arbeitsschuhen kleben bleibt oder nicht.

2) Verbesserung der Bodentragfähigkeit

Eine ausgewogene Fruchtfolge und die Durchführung gefügestabilisierender Maßnahmen können die Bodenstruktur positiv beeinflussen.
Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen:

  • Kalkung
  • Organisches Düngen
  • Zwischenfruchtanbau
  • Humusaufbau

3) Informieren Sie sich schon beim Maschinenkauf über den Bodendruck

Bodenschutzkriterien sollten beim Kauf einer Landmaschine unbedingt berücksichtigt werden. Informieren Sie sich beim Hersteller über die für die Bodenbeanspruchung maßgeblichen Fahrzeug- und Reifendaten: Radlast, Stützlast, erforderlicher Reifeninnendruck für unterschiedliche Bereifungs- und Ausstattungsvarianten, Überrollmuster. So wissen Sie Bescheid über die tatsächlich zum Einsatz kommenden Belastungen und können Maschinen und Geräte bodenschonend kombinieren.

4) Reduzierung der Radlast

Ein weiteres wirksames Verfahren besteht in einer Reduzierung der Radlast, entweder durch die Verringerung des Leer- und Ladungsgewichts oder durch eine Erhöhung der Achsenzahl. Empfehlenswert ist es außerdem, die Kontaktfläche der Räder mit dem Boden zu vergrößern, zum Beispiel durch den Einsatz von Reifendruckregelanlagen, von Gitterrädern, Bandlaufwerken oder ähnlichem. Denn je größer die Kontaktfläche, desto gleichmäßiger verteilt sich die Radlast auf der Bodenoberfläche und in der Tiefe.

5) Reifendruck anpassen

Auch die Wahl der richtigen Reifen sowie eine Abstimmung des Reifeninnendrucks auf Ladung, Gewicht und Geschwindigkeit der Landmaschinen schonen den Boden: Weniger Luftdruck bedeutet breitere Reifen und eine gleichmäßigere Bodenbelastung. Auf dem Markt gibt es bereits eine größere Auswahl an Reifen, die mit sehr geringem Luftdruck Felder befahren können. Falls der Einsatzzweck der Landmaschinen sowohl Straßen- als auch Feldfahrten vorsieht, wie beispielsweise bei der Gülleausbringung, bieten sich Reifendruckregelanlagen an.

6) Überfahrten reduzieren

Häufiges Überrollen und langandauernde Belastungen erhöhen das Verformungsrisiko des Bodens. Durch eine Kombination der verschiedenen Arbeitsgänge lässt sich die Zahl der Überfahrten reduzieren. Außerdem sollte man darauf achten, dass schwere Transporttechnik nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen abgestellt wird.
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